Herzlich willkommen!

Wer Management-Verantwortung in der Finanzfunktion von Unternehmen trägt, ist mit vielen Problemen konfrontiert. Diese Probleme in Gemeinschaft und mit Leidenschaft lösen zu helfen, prägt und bereichert meine berufliche Laufbahn als Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer.

In mehr als 20 Jahren professioneller Tätigkeit haben sich Accounting, Reporting, Kapitalmarkt und Entscheidungen als die Themen herauskristallisiert, in denen ich besonders effektiv und effizient beraten und überzeugende Ergebnisse produzieren kann. Was diese Themen für mich ausmachen? Welche persönlichen Beiträge ich zur Problemlösung leisten kann? Und was meine Grundüberzeugungen für eine gute Beratungsleistung sind? Davon erhalten Sie auf diesen Seiten einen ersten Eindruck.

Falls Sie mich näher kennenlernen möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

WP Prof. Dr. Oliver Beyhs

Themen

Accounting

Das Geschäft in Zahlen abbilden – das ist es, was das Rechnungswesen im Innersten tut. Diese Übersetzung betriebswirtschaftlich sinnvoll, regelkonform und gleichzeitig effizient auszuführen, ist heute eher Kunst als Handwerk.

Accounting ist auch das Fundament der Kommunikation von Unternehmen und Basis für Entscheidungen. Im externen Rechnungswesen treffen CFO und Chief Accountant Bilanzierungsentscheidungen. Diese unterliegen „Spielregeln“, die sich im Zeitablauf ändern und deren Einhaltung überwacht wird. Mit den IFRS existieren besonders anspruchsvolle Spielregeln. Diese Spielregeln und unternehmerische Ziele können Spannungsverhältnisse erzeugen. Komplexität und Compliance-Risiken sind die Folge. Mit dem richtigen Zugang lassen sie sich aber beherrschen.

Durch Accounting und die Kraft der Messung ein Unternehmen und seine Vorgänge wirklich verstehen und nach Durchdringung der Komplexität die Zahlensprache nutzen! Das sollte für Leiter Rechnungswesen und Finanzvorstände unter dem Strich stehen.

Reporting

Wo Verantwortung geteilt und übertragen wird, wird berichtet. Sei es in der Zahlensprache des Rechnungswesens, mit Worten oder Bildern. Die Kommunikation durch Unternehmen war in den letzten Jahren durch Ausweitung und immer neue Compliance-Anforderungen geprägt. Hinzu kam eine starke Fokussierung auf Finanzkennzahlen.

Nun befindet sich „Corporate Reporting“ in einer Transformation. Stichworte wie „Integrated Reporting“ und „CSR-Richtlinie“ sowie zarte Entwicklungen eines „Weniger ist mehr“ und die steigende Bedeutung des Lageberichts zeugen hiervon. Und wie wird die Digitalisierung die Berichterstattung in zehn Jahren aussehen lassen?

Beim Reporting die wahren Interessen der zu erreichenden Stakeholder und das Kosten-/Nutzenverhältnis im Blick zu behalten, ist nicht einfach. Die eigene Kommunikation weiterzuentwickeln, bietet die Chance, das Geschäftsmodell noch besser zu erklären – zentrale Aufgabe sowohl eines Head of Investor Relations als auch des CEO. Adressatenorientierung ist hierbei der Schlüssel.

Kapitalmarkt

Ohne finanzielle Mittel kann kein Unternehmen überleben. Sie einzuwerben ist seit jeher ein Schwerpunkt für Manager in Unternehmen. Sei es durch Bankkredite, Eigenkapital von der regulierten Börse oder von Finanzinvestoren. Oder durch einen der neuen Wege in der digitalen Finanzwelt. Die Aufgabe erzeugt eine gleichermaßen faszinierende wie auch anspruchsvolle Schnittstelle zwischen Unternehmen und Umwelt.

Vertrauen ist an dieser Schnittstelle ein ganz entscheidendes Kapital. Es muss entwickelt, gepflegt und erhalten werden.

Die Ausrichtung von Accounting, Reporting und unternehmerischen Entscheidungen auf die Interessen von Investoren wird daher – bei allen anstehenden Veränderungen – bleiben. Ebenso wie die Bewertung dieser Managementaktivitäten auf dem Kapitalmarkt.

Aber auch hier entwickeln sich Informationsbedürfnisse weiter. Und schließlich werden Gesetzgeber und Regulatoren weiterhin ein waches Auge auf den Kapitalmarkt haben.

Entscheidungen

Führungspersönlichkeiten im Unternehmen wirken durch ihre Entscheidungen. Deren Qualität bestimmt die Performance von CEO, CFO und anderen Entscheidern.

Regelmäßig werden Entscheidungen von anderen evaluiert. Oft auch erst im Nachhinein und mit anderem Wissen – hinterher ist man immer klüger…

Gute Entscheidungen benötigen vieles: zum Beispiel Wissen, Erfahrung, Zielfokussierung, Bauchgefühl, Urteilsfähigkeit und nicht zuletzt Entscheidungsfreude. Wichtige, weitreichende Entscheidungen verlangen nach einer guten Vorbereitung. Dabei spielen relevante Informationen eine große Rolle. Oft handelt es sich um Zahlen. Messbarkeit und Messung werden zu entscheidenden Aspekten.

Zentral ist auch die analytische Verknüpfung von Informationen bei der Entscheidungsfindung. Und die Berücksichtigung von Chancen und Risiken. Aber auch der Entscheidungsprozess und Kommunikation bestimmen darüber, ob eine Entscheidung eine “gute” ist und andere Stakeholder überzeugt.

Beiträge

Kompetenz

Fachwissen ist die notwendige Basis für gute Problemlösungen. Und die Themen Accounting, Reporting und Kapitalmarkt sind reich an Möglichkeiten, mit Fachwissen in beliebiger Breite und Tiefe zu punkten. Denken Sie nur an die permanent-dynamische Weiterentwicklung dieser Themen – nicht zuletzt durch neue regulatorische Anforderungen. Oder an die Verknüpfung der Themen mit anderen Unternehmensbereichen und -zielen.

Angefangen bei einer fundierten ökonomisch-akademischen Ausbildung über meine Promotion und das Berufsexamen des Wirtschaftsprüfers, die praktische Zusammenarbeit mit vielen schlauen Köpfen während einer über zwanzigjährigen beruflichen Laufbahn, die Mitarbeit in Fachgremien und das Verfassen von Publikationen zu neuen Themen bis hin zur Fähigkeit, dieses Wissen und die damit verbundene Methodenkompetenz als Hochschulprofessor an andere weiterzugeben, konnte ich meine Kompetenzen kontinuierlich weiterentwickeln.

Sie lassen mich voller Selbstbewusstsein und Demut sagen: „Ich weiß, was ich nicht weiß!“

Erfahrung

Fachwissen ist das eine – es in der Praxis anwenden zu können, etwas ganz anderes. Diese ungleich wertvollere Qualität zu erwerben, erfordert viel Zeit, Mut zum Ausprobieren, Beobachtungsgabe, Lernen aus Versuchen und Irrtümern und die Konfrontation mit vielen Situationen, in denen unterschiedliche Menschen mit ihren Zielen, Interessen und Persönlichkeiten zusammentreffen.

Ich hatte während meiner bisherigen über zwanzigjährigen beruflichen Laufbahn, davon zehn Jahre als Partner von KPMG, das Glück, viele spannende und herausfordernde Situationen erleben und mitgestalten zu dürfen – hierzulande und international. Inhaltlich war und ist meine Tätigkeit vor allem geprägt durch die internationale Rechnungslegung (IFRS), mit der ich mich seit ihren ersten Tagen in Deutschland praktisch beschäftigen durfte, und durch die Unternehmensberichterstattung von kapitalmarktorientierten Unternehmen.

Das Wertvollste, das ich aus diesen Erfahrungen mitgenommen habe? – Neben Methodenkompetenz die schnelle Entwicklung einer Idee, was wie funktionieren könnte.

Kreativität

„Kreative Leute sind nicht verrückt, sondern gefährlich. Wer das Kreative nicht unterdrückt, korrumpiert die Macht der herrschenden Zustände.“
(Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker)

Sich als “Wirtschaftsprüfer” als “kreativ” zu bezeichnen, mag mutig sein. Das Attribut mag im Kontext sogar Anlass für heikle Missverständnisse geben. Doch ich habe Spaß daran, bei der Verfolgung von Zielen neue Wege zu gehen und Problemlösungen mit einem weißen Blatt Papier oder einer offenen Diskussion zu beginnen. Und ich habe die Erfahrung gemacht: Nachdenken lohnt sich!

Kombiniert mit typischen berufsständischen Qualitätsmerkmalen eines Wirtschaftsprüfers und Empathie für die Situation führt Kreativität nicht zu weniger soliden Ergebnissen. Die Resultate übertreffen vielmehr holzschnittartige Lösungen aus dem Feld der “herrschenden Zustände”.

Nichts ist alternativlos!

Team und Netzwerk

Wirklich stark ist man nur in Gemeinschaft. Echte Probleme löst man nur im Team.

Als Unternehmensberater kann ich neben meinen eigenen Fähigkeiten auf gewachsene, vertrauensvolle Beziehungen, gelungene Kooperationen sowie Marktkenntnis zurückgreifen, um für eine bestimmte Situation die Menschen mit den benötigten Fähigkeiten und Persönlichkeiten sowie der entsprechenden Schlagkraft zusammenzubringen.

Daneben kann bei Problemstellungen auch ein Netzwerk zu relevanten Stakeholdergruppen (z.B. Investoren, Analysten, Berufsorganisationen, Standardsetter, Regulatoren) von Vorteil sein. Auch Beziehungen zu Entscheidern im Finanzbereich von Unternehmen haben sich für Ergebnisse von Projekten schon oft als nützlich erwiesen.

“Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.”
(Henry Ford, amerikanischer Industrieller)

Beratungsansatz

Situationen

Wie genau ist die Ausgangslage? Welche Menschen sind involviert? Welche Ziele haben sie? Wo wollen sie hin? Was ist das Problem? Mit diesen Fragen und dem ehrlichen Sich-Einlassen auf die Antworten, die in meiner beruflichen Laufbahn nie die gleichen waren, beginnt eine gute Beratung.

Diese Beratungsphilosophie setzt voraus, dass der Berater sich erst einmal zurücknimmt und zuhört. Umso mehr Flexibilität und Spontaneität sind anschließend gefragt.

Der Ansatz erzeugt deutlich bessere Ergebnisse und macht letztlich allen Beteiligten mehr Freude. „Individuelle, maßgeschneiderte Lösungen“ bleiben keine leeren Versprechen. Und effizient ist der Ansatz auch, wenn er mit Kreativität und Erfahrung gepaart ist.

Das Geheimnis einer guten Lösung basiert auf dem Code in der gegebenen Situation!

Lösungen

Situation
+ Kompetenz
+ Erfahrung
+ Kreativität
+ Team und Netzwerk
——————————
= gute Lösung?

Tendenziell ja, aber ganz so einfach ist es nicht. Ich halte daneben Begeisterung für den Prozess der Problemlösung für ebenso entscheidend. Denn aus dieser Begeisterung erwächst auch die Bereitschaft, eigene Verantwortung für Projektergebnisse zu übernehmen. Auch handwerkliches wie vor allem gutes Projektmanagement und gute Kommunikation sind wichtig.

Wenn man in Lösungen verliebt ist, ergeben sich oft Wege, mit einer einzigen Lösung gleichzeitig mehrere Ziele zu erreichen: neben der Sicherstellung der Compliance des Finanzbereichs, also der Einhaltung von Regeln, können mit Veränderungen oft auch zusätzliche Vorteile realisiert werden, zum Beispiel Effizienzsteierungen.

Letztlich gibt es aber nur einen einzigen Maßstab für die Qualität der Lösung eines Beraters: die Zufriedenheit des Beratenen.

Beispielprojekte

Über zwanzig Jahre beruflicher Erfahrung in einer repräsentativen Liste von Beratungsprojekten zusammenzufassen, ist kaum möglich. Nachstehend finden Sie eine Auswahl abgeschlossener Projekte, an denen ich – von der Situation bis zur Lösung – aktiv als Berater mitwirken durfte. Es folgen persönliche Einschätzungen einiger meiner bisherigen Mandanten. Gerne nenne ich auf Anfrage weitere Referenzen.

Einführung von IFRS 16 bei einem börsennotierten Maschinenbau-Unternehmen

Erstellung rechtssicherer Bilanzierungsgutachten zu einer Vielzahl komplexer Problemstellungen unterschiedlicher Bilanzierungsbereiche bei Unternehmen verschiedener Branchen

Einführung von Integrated Reporting bei einem börsennotierten Energieunternehmen

Kürzung von Geschäftsberichten bei einer Vielzahl von Unternehmen unterschiedlicher Branchen

Implementierung von IFRS 15 bei einem börsennotierten Unternehmen der Automotive-Branche

Neugestaltung der Segmentberichterstattung nach IFRS 8 bei einem börsennotierten Unternehmen der Schwerindustrie

Neuausrichtung der Strategieberichterstattung eines börsennotierten Unternehmens der Maschinenbauindustrie

Erfolgreicher Abschluss von Enforcement-Verfahren der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) bei einer Vielzahl börsennotierter Unternehmen unterschiedlicher Branchen

Umstellung der HGB-Rechnungslegung auf International Financial Reporting Standards (IFRS) bei einer Vielzahl von Unternehmen verschiedener Branchen

Analyse von aktienbasierten Vergütungsprogrammen nach IFRS 2 und Entwicklung von Handlungsoptionen bei mehreren börsennotierten Unternehmen

Begleitung einer Handvoll börsennotierter Unternehmen unterschiedlicher Branchen im Enforcement-Verfahren der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Vorbereitung von und Handlungsempfehlungen für Personalentscheidungen in der Finanzfunktion eines börsennotierten Unternehmens

Analyse und Neugestaltung des Goodwill-Impairmenttests nach IAS 36 unter Berücksichtigung bilanzpolitischer Zielsetzungen bei einem börsennotierten Unternehmen der Medienbranche

Treffen und Dokumentation von Bilanzierungsentscheidungen in unterschiedlichen Bilanzierungsbereichen unter Berücksichtigung verschiedener Zielsetzungen bei einer Vielzahl börsennotierter Unternehmen unterschiedlicher Branchen

Lösungsentwicklung für die rechnungslegungs- und reportingbezogenen Problemstellungen bei einem Unternehmenskauf in der Finanzbranche (zwei börsennotierte Gesellschaften)

Herstellung der Kapitalmarktfähigkeit in der Unternehmensberichterstattung bei einem börsennotierten Immobilienunternehmen

Konzeptionierung einer bilanzneutralen Lösung (off-balance) für die Kunden einer Produktinnovation eines börsennotierten Logistikunternehmens

Neuausrichtung des Vergütungssystems für den Vorstand eines börsennotierten Unternehmens in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat

„Ich kenne Oliver Beyhs bereits seit mehreren Jahren und habe schon in einigen Projekten erfolgreich mit ihm zusammengearbeitet. Ich schätze an ihm, dass er bei seinen Lösungen immer das ‚big picture‘ im Blick hat und auf klaren Projektstrukturen aufsetzt. Das war zum Beispiel bei der Einführung von IFRS 15 sehr wichtig: ein Transformationsprojekt, das unsere Organisation in ihrer ganzen Breite betroffen hat. Ich mag seine offene Art und – dank seiner Methodenkompetenz und seinem Verständnis für Prozesszusammenhänge – die hohe Identifikation mit unseren Zielen und Projektteams. Als erfahrene und vertrauenswürdige Persönlichkeit ist er für mich auch ein wertvoller Sparringspartner, mit dem ich gerne sensible Changemanagement-Themen bespreche.“

Senior Vice President Group Reporting & Taxes, börsennotiertes Unternehmen der Automotive-Branche, gelistet im DAX-30

„Die Festlegung der Segmente nach IFRS 8 gehörte zu den wichtigsten Bilanzierungsentscheidungen, die wir in den letzten Jahren treffen mussten. Herr Dr. Oliver Beyhs hat uns mit seiner Beratung verschiedene Optionen im Rahmen der Vorschriften und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Durch seine Kommunikationsstärke, Fachkompetenz und praktische Erfahrung hat er uns mit der gefundenen Lösung viel Sicherheit gegeben. Für uns als kapitalmarktorientiertes Unternehmen ist das ein hoher Wert.“

Head of Accounting, börsennotiertes Handelsunternehmen, gelistet im S-DAX

„Wir hatten ein schwieriges Enforcement-Verfahren mit DPR und BaFin. Oliver Beyhs hat uns in dem Projekt mit seiner fachlichen Expertise und seiner großen Erfahrung in Enforcement-Verfahren sehr geholfen. Besonders wertvoll waren für uns seine strategische Herangehensweise sowie sein Projektmanagement. Mit ihm an unserer Seite konnten wir im Verfahrensverlauf unsere Position optimal vertreten.“

CFO eines börsennotierten Unternehmens der Finanzbranche

„Wir haben in den letzten Jahren bereits mehrfach erfolgreich mit Oliver Beyhs zusammenarbeitet. Er hat uns als Berater in DPR-Verfahren sowie beim Treffen wichtiger und schwieriger Bilanzierungsentscheidungen mit hohem persönlichen Engagement unterstützt. Ich schätze an ihm besonders seine Fähigkeit, mit hoher fachlicher Kompetenz auf dem Gebiet der internationalen Rechnungslegung, die Perspektiven verschiedener Stakeholder in seine Lösungen einzubeziehen. Mein Team und ich freuen uns auf die nächste Zusammenarbeit mit ihm.“

CFO eines börsennotierten Beteiligungsunternehmens, gelistet im S-DAX

Kontakt

  • WP Prof. Dr. Oliver Beyhs
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